Drachensee

Der Drachensee, ein von Menschen geplantes, erbautes und von der Natur übernommes Refugium, das seit 2012 mit viel Leben erfüllt wird. Dieser ursprünglich als Hochwasserrückhaltspeicher für den „Chamb“ konzipierte  Stausee ist ca. 88 ha groß und liegt ca. 1,5 km nordöstlich von Furth im Wald.

Im Jahre 2009 wurde der See geflutet. Die Verpachtung der Koppelfischerei -rechte erfolgte jedoch erst im April 2012 an den Fischereiverein Furth im Wald e. V. Fänge zeigen, dass dieser See Heimat kapitaler Fische ist, Hechte mit fast Metermaß, Karpfen mit weit über 10 Pfund werden schon jetzt regelmäßig gefangen.

Der See ist in mehrere Zonen (Sicherheits-, Freizeit-, Naturerlebnis- und Ökozone) unterteilt. Aus Rücksicht auf die Natur (Vogelparadies) wurden die Ökozone (östlich des Schwimmsteges) und der östliche Bereich der Ösbühler Bucht für Gastangler gesperrt. Ansonsten kann im gesamten See vom Ufer oder von Ruderbooten aus gefischt werden. 

 

Chamb

Wir bewirtschaften rund 17 km des Chamb. Dieser Fluss, ein Gewässer 2.. Ordnung, mit seinen unterschiedlichen Gewässerformationen (naturbelassene Bereiche, Staubereiche, Altwasser, Lohen und kultivierte Abschnitte) bietet vielfältige Möglichkeiten zum Angeln.

Alle nachfolgend aufgeführten  Flussabschnitte können mit einem Erlaubnisschein (Tages- oder Wochenkarten) befischt werden.

 

Unsere Gewässerabschnitte:

 

1. Pitzer Wasser

nordöstlich von Furth im Wald:


Es beginnt 460 m unterhalb der Staumauer des Drachensees und endete oberhalb des Frei-bades/Campingplatzes an der Stadtgrenze von Furth im Wald. Dieser Flussabschnitt ist auf seiner Gesamtlänge von gut 2,1  km naturbelassen und gilt als ein hervorragendes Forellengewässer, im oberen Teil tummeln sich Karpfen und Hechte.

 

2. Further Wasser

 direkt bei Furth im Wald:
 

Dieser Abschnitt durchschneidet das Stadtgebiet von Furth im Wald und beginnt einige hundert Meter flussabwärts des Freibades beim sogenannten „Perlinger Wehr“. Er endet nach etwa 2 km kurz vor der Wutzmühle, gut 150 m oberhalb des Fußballplatzes.
Begradigte Bereiche, Altwasserarme, ein Wehr mit Staubereich und naturbelassene Abschnitte wechseln sich ab, entsprechend vielfällig sind die hier vorkommenden Fischarten und die Möglichkeiten zum Angeln.

3. Joko Wasser

 südlich von Furth im Wald:
 

Südlich von Furth im Wald, kurz vor dem Fussballplatz an der Wutzmühle, beginnt dieser geruhsame Flussabschnitt, den eine großen Lohe (Neue Lohe), ein Altwasserbereich und eine Anstaufläche kennzeichnen. Dieser ca. 2,7 km lange Flussabschnitt endet vor der Wöhrmühle, die kurz vor dem Ort Arnschwang liegt. Etwa in der Mitte des Abschnittes überquert die Bundesstraße 20 auf einer 275 m langen Brücke den Fluss.

 

4. Ochsenmeier Wasser

 bei Arnschwang:
 

Am südlichen Ortsrand von Arnschwang, etwa 200 m oberhalb der Brücke nach Nößwartling, beginnt im Chamb und im Zufluss von der Eichmühle, dieser teils begradigte Fischereiabschnitt. Er endet nach knapp 2 km bei Nößwartling, kurz vor dem LBV-Zentrum "Mensch und Natur".

5. Weidinger Wasser:


Unterhalb der LBV-Station bei Nößwartling beginnend, erstreckt sich dieser Abschnitt auf einer Länge von rund 6,6 km bis zur Brücke, die Kothmaißling mit Niederrunding verbindet. Dieser Abschnitt ist größtenteils begradigt. Für Angler besonders interessant ist der Bereich unterhalb der Mühle bei Neumühlen mit seinem großen Kessel.

Hinweise:


Beginn und Ende der jeweiligen Abschnitte sind mit Hinweistafeln gekennzeichnet. Die Verkaufsstellen und die Preise für die Tages- oder Wochenerlaubnisscheine sind unter   Gastangler  einzusehen.

Jahreserlaubnisscheine sind sowohl für den Drachensee als auch für den Chamb nur direkt über den Further Fischereiverein gemäß dessen Vorgaben zu beziehen (Mitgliedschaft erforderlich!!!).

Informationen Chamb

 

Gewässerkennzahl DE: 15228, CZ: 4-02-02-001
Lage Tschechien und Deutschland
Flusssystem Donau
Abfluss über Regen → Donau →Schwarzes Meer
Quelle südlich des Dorfes Vítovky, fünf Kilometer südlich von Kdyně (Neugedein) in Tschechien[1][2]
49° 21′ 26″ N, 13° 3′ 39″ O
Quellhöhe ca. 540 m n.m.
Mündung bei Cham in den Regen[3]Koordinaten: 49° 13′ 17″ N, 12° 41′ 8″ O | |
49° 13′ 17″ N, 12° 41′ 8″ O
Mündungshöhe 370 m ü. NN
Höhenunterschied ca. 170 m
Länge 51 km
Abfluss am Pegel Kothmaißling[4]
AEo: 405,03 km²
Lage: 3,9 km oberhalb der Mündung
NNQ
MNQ 1961/2009
MQ 1961/2009
Mq 1961/2009
MHQ 1961/2009
HHQ (23.02.1970)
290 l/s
1,4 m³/s
4,31 m³/s
10,6 l/(s km²)
58,8 m³/s
131 m³/s
Durchflossene Stauseen Drachensee
Kleinstädte Furth im Wald, Cham
Gemeinden Eschlkam, Arnschwang,Weiding

 

Der Chamb entspringt südlich des Dorfes Vítovky, fünf Kilometer südlich von Kdyně (Neugedein) in der Všerubská vrchovina, Tschechien. Von dort fließt er über Hyršov (Hirschau) 6 km in Richtung deutsch-tschechische Grenze, an der er dann 4 km entlangfließt, bevor er nach Deutschland kommt. Am Grenzübertritt liegt der Chamb auf einer Höhe von 407 m über NN. Er fließt auf deutscher Seite über Eschlkam, Furth im Wald, wo er bei Hochwasser imHochwasserspeicher Furth im Wald aufgestaut wird, Arnschwang, Nößwartling, Weiding und Kothmaißling nach Cham, wo er nahe dem Ortsteil Altenstadt auf einer Höhe von 370 m über NN in den Regen mündet.[7] Zwischen Furth im Wald und Cham verläuft die Bahnstrecke Schwandorf–Furth im Wald und der Chambtal Radweg parallel zum Fluss.[8]

Zwischen 2003 und 2005 wurde am südlichen Fuße des Dieberges (639 m ü NN) der Staudamm für den Drachensee angelegt.

Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Chamb hat ein Einzugsgebiet von 276 km². Da der Chamb ein sehr geringes Gefälle besitzt und eine sehr niedrige Fließgeschwindigkeit aufweist, hat sein Flussbett viele starke Windungen, er „mäandert“.[9] 1981 wurden vom Regensburger Wasserwirtschaftsamt alle 200 m so genannte Hektometersteineaufgestellt. Die Wasserführung schwankt sehr stark. Seit dem Beginn der Aufzeichnungen 1951 ist der niedrigste Abfluss mit 0,290 m³/s[4] im Winter gemessen worden. Der Tag mit der größten Wassermenge (131 m³/s[4]) war der 23. Februar 1970.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Chamb geht auf das keltische Wort Kambos zurück, das mit ‚krumm‘ oder ‚gewunden‘ übersetzt wird.[10] In Tschechien hat der Chamb den NamenKouba:[11] Die Orte Cham, Chammünster, Chameregg, Chamerau und Eschlkam haben vom Chamb ihren Namen. Der Name des Flusses ist männlich (nicht die Chamb).