Vereinsbestimmungen

Vereins-Bestimmungen Fischereiverein Furth im Wald e. V. für Drachensee und Chamb 2022

Das Angeln in den Vereinsgewässern des Fischereivereins Furth im Wald e.V. ist nur aktiven Mitgliedern gestattet, die im Besitz eines staatlichen Fischereischeines und eines Jahreserlaubnisscheines des Fischereivereins Furth im Wald e.V. sind. Die Jahresfangliste muss bis 13. Dezember des jeweiligen Jahres bei der Vorstandschaft oder im Sporthaus Schromm abgeben werden. Bei Versäumnis wird eine Gebühr von 20 € erhoben. Der staatl. Fischereischein, der Erlaubnisschein sowie die Fangbücher sind beim Angeln mitzuführen und auf Verlangen den Kontrollorganen auszuhändigen. Der Parkschein für den Drachensee ist gut sichtbar im Fahrzeug anzubringen!!!

Es darf nur 1 Hecht oder 1 Zander pro Tag im gesamten Vereinsgewässer (Chamb und Drachensee) gefangen werden. Es dürfen nur 10 Raubfische im Vereinsgewässer pro Jahr gefangen werden. Waller, egal welche Größe dürfen nicht mehr zurückgesetzt werden und es gibt dafür keine Fangbeschränkung!

Nach Erreichen der Fangbeschränkung ist das Fischen auf diese Fischart einzustellen.

Ausnahmeregelungen:     
Sperrzeiten wegen Fischbesatz werden frühzeitig bekannt gegeben (Tageszeitung/ Homepage/ WhatsApp).

Mit Ausnahme folgender Bereiche darf im gesamten See vom Ufer oder von Ruderbooten aus gefischt werden:

  1. In der Sicherheitszone von der Staumauer bis zu den Bojen
  2. Im östlichen Teil der Ösbühler Bucht, ab den Bojen vor den beiden Inseln
  3. In der Ökozone seeaufwärts gesehen, auf der Ösbühler Seite ab Höhe der Zufahrt zum Parkplatz bei der ersten Beobachtungsstation und auf der Blätterbergseite ab etwa fünf Meter vor Ende des Waldes.

Die Sicherheitszone, die Ökozone (ab Schwimmsteg seeaufwärts) und der Bereich östlich der Bojen in der Ösbühler Bucht dürfen nicht mit Booten befahren werden. Im gesamten Seebereich ist größtmögliche Rücksicht auf den Natur- und Vogelschutz zu nehmen.

Alle lebensfähigen Fische, die Schonmaßen und Schonzeiten unterliegen und diesen nicht entsprechen, müssen sofort schonend in die Gewässer zurückgesetzt werden. Das Hältern ist nur in Ausnahmefällen und in geringstmöglicher Dauer zulässig. Gehälterte Fische und Fische, die ohne Fangbeschränkung gefangen werden, dürfen nicht mehr zurückgesetzt werden.

Achtung:  Das Mitbringen und Angeln mit lebenden Köderfischen ist aufs strengste untersagt!

Das Zelten oder Camping ist am Seeufer verboten! Ein Wetterschutz erlaubt. Zelte dürfen Vereinsmitglieder nur vom 01.07. bis 30.09. zwischen dem Vereinsbooteplatz und der Sodenpflanzfläche aufstellen (siehe Beschilderung „Zelt-Zone“). Feuerschalen oder offenes Feuer ist verboten. Ausnahme ist bei vereinsinternen Veranstaltungen.

Der Angelplatz ist sauber zu verlassen. Das Parken ist auf den öffentlichen Parkflächen oder auf den für die Angler ausgewiesenen Parkplätzen erlaubt. Für Flurschäden haftet der Verursacher.

Die Vorstandschaft empfiehlt, mit abgesenkten Schnüren zu fischen!

Wer gegen Vereinsbestimmungen oder gesetzliche Vorgaben verstößt, muss mit Disziplinarmaßnahmen rechnen, die in schwersten Fällen bis zum Ausschluss aus dem Verein führen können. Gleiches gilt, wer das Ansehen des Vereines in der Öffentlichkeit schädigt. Der Verkauf von in den Vereinsgewässern gefangenen Fischen sowie der Tausch gegen andere Sachwerte ist verboten. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen das FiG sind die Aufseher ermächtigt sofort die Angelerlaubnis vorläufig einzuziehen. Jedes aktive Mitglied muss jährlich 10 Arbeitseinsatz-Stunden ableisten (außer Rentner, Pensionisten, Schwerbehinderte bei Vorlage eines Schwerbehindertenausweises). Für jede fehlende Arbeitsstunde werden 10 € eingezogen.

Achtung: Kündigungen, Änderungen des Status Aktiv oder Passiv müssen bis 31. Oktober bei der Vorstandschaft gemeldet sein, um im nächsten Jahr wirksam zu werden.