Äsche (Thymallus thymallus)

Artbeschreibung

Zu den Salmoniden zählender Fisch mit einem spindelförmigen, seitlich abgeflachten Körper und der charakteristischen Fettflosse. Das Maul ist relativ klein und leicht unterständig. Der Körper ist grau bis silberfarben mit vereinzelten schwarzen Punkten. Das auffallendste Merkmal ist die besonders groß ausgebildete Rückenflosse (Fahne), die eine grauschwarze Fleckenzeichnung aufweist. Der Äsche wird ein Geruch nach frischem Thymian nachgesagt, daher auch ihr wissenschaftlicher Name: „Thymallus“.

Lebensraum / Lebensweise

Die Äsche ist der Leitfisch. der nach ihr benannten Äschenregion in kühlen Gewässern. Sie bewohnt fast ganz Europa, mit Ausnahme der südlichen Regionen wie Frankreich, Spanien, Portugal und Italien.

Biologie

Die Laichzeit fällt in die Monate März bis Mai. Das Weibchen schlägt eine nur flache Laichgrube, in die es seine Eier ablegt. Nach der Besamung durch das Männchen wird die Laichgrube mit Kies bedeckt. Nach ca. 4 Wochen schlüpfen die Jungtiere, die bereits nach dem ersten Sommer eine Länge von 7-12 cm erreichen.

Nahrung

Die Nahrung der Äsche besteht überwiegend aus Insektenlarven, Schnecken, Würmern und Anflugnahrung, teilweise aus Fischlaich und kleinen Fischen.

Größe/Gewicht

Maximale Länge: ca. 60 cm; maximales Gewicht: 2,7 kg.

Allgemeine Bedeutung

Obwohl sie ein sehr geschätzter Speisefisch ist, hat die Äsche schon aus Gründen Ihres geringen Vorkommens keine besondere wirtschaftliche Bedeutung. Ihre größte Bedeutung liegt In ihrer Beliebtheit bei der Angelfischerei, insbesondere bei den Fluganglern.

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