Barbe (Barbus barbus)

Artbeschreibung

Zu den Karpfenfischen( Cyprinidae) zählenderWeißfisch mit einem langgestreckten, fast runden Körper. Der Rücken und die Kopfoberseite sind grau- bis

olivgrün, die Seiten meist heller, rötlich bis goldfarben. Der Bauch ist meistens weiß, der längliche Kopf endet in einem rüsselförmigen, vorstülpbaren, stark unterständigen Maul mit vier Barteln am Oberlippenrand. Rücken- und Schwanzflosse sind rötlich grau, der längste Strahl der Rückenflosse ist besonders kräftig ausgeprägt. der Schwanz ist stark eingeschnitten, Brust-, Bauch- und Afterflossen sind rötlich.

Lebensraum / Lebensweise

Die Barbe bevorzugt als Grundfisch schnell fließende Gewässer mit Sand- und Kiesgrund. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über fast ganz Mitteleuropa, vom Schwarzen Meer bis zum Atlantik, mit Teilen Südenglands. Sie fehlt in Skandinavien und im Mittelmeerraum. Sie ist Leitfisch der Barbenregion.

Biologie

Die Laichzeit der Barben fällt in die Monate Mai bis Juli. Dazu wandern sie meistens In großen Schwärmen flussaufwärts, wo sie auf flachen, sauberen Kiesbänken in kräftig strömendem Wasser bis zu 10.000 Eier ablegen. Während dieser Zeit zeigen die Männchen einen starken Laichausschlag.

Nahrung

Die Barbe ernährt sich überwiegend von Kleintieren, wie Insektenlarven, Schnecken, Muscheln, Würmern, Kleinkrebsen und Fischlaich.

Größe / Gewicht

Maximale Länge: 100 cm; maximales Gewicht: 8,5 kg

Allgemeine Bedeutung

Die wirtschaftliche Bedeutung ist gering, hauptsächlich wird sie von Anglern geschätzt. Ihr Fleisch gilt als wohlschmeckend aber grätenreich.

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