Bachforelle (Salmo trutta fario)

Artbeschreibung

Zu den Salmoniden zählender Fisch mit einem torpedoförmigen, seitlich leicht abgeflachten Körper. Die Färbung variiert zwischen Gelb- und Brauntönen. Der Körper ist mit leuchtend roten und schwarzen Punkten bedeckt. er Kopf wirkt robust und die Maulspalte reicht bis hinter das Auge. Ältere Milchner haben oft einen ausgeprägten Unterkieferhaken (Laichhaken).

Lebensraum / Lebensweise

Die Bachforelle ist in fast ganz Europa bis zum Ural verbreitet, und ist Leitfisch der Forellenregion. Sie ist anspruchsvoll hinsichtlich der Wasserqualität und

bevorzugt sauerstoffhaltige, kühle und schnell fließende Gewässer mit kiesigem Grund. Sie ist außerordentlich standorttreu und verlässt nur zur Laichwanderung ihr angestammtes Revier.

Biologie

Die Laichzeit erstreckt sich etwa von Oktober bis Januar. Die weiblichen Fische schlagen mit der Schwanzflosse eine Laichgrube in den Kies, und legen darin die Eier ab, aus denen nach einer mehrmonatigen Entwicklungszeit die Jungfische schlüpfen.

Nahrung

Kleinkrebse, Würmer, Schnecken, sowie alle Arten von Insekten, aber auch Fischbrut. Größere Exemplare fressen auch kleine Fische, wie Koppen und Elritzen, sowie kleinere Artgeflossen.

Größe / Gewicht

Maximale Größe: ca. 90 cm: maximales Gewicht: 15,0 kg

Allgemeine Bedeutung

Die Bachforelle ist in der Binnenfischerei von erheblicher Bedeutung. Sie wird wegen ihres schmackhaften Fleisches als Speisefisch besonders geschätzt. Ebenso großer Beliebtheit erfreut sie sich bei den Anglern. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Indikator für die Wasserqualität.

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