Hasel (Leuciscus leuciscus)

Artbeschreibung

Zu den Karpfenfischen zählender Fisch, mit einem langgestreckten, walzenförmigen, seitlich nur gering abgeflachten Körper. Das Maul ist klein und leicht unterständig. Sein Rücken ist dunkelgrau, bläulich bis schwarz, die Seiten silbrig oder graugelblich, der Bauch meistens weiß. Die Rücken- und Schwanzflosse sind grau, oft mit gelblichem Einschlag. Alle anderen Flossen sind meistens blaßgelb bis hellgrau.

Lebensraum / Lebensweise

Bewohnt fast ganz Europa nördlich der Alpen und Pyrenäen, nördlich bis Lappland, nach Osten bis zum Ob. Fehlt in Schottland und Irland. Er lebt bevorzugt in kleineren, schnellströmenden Fließgewässern. In größeren Seen ist er nur an den Einmündungsstellen von Bächen und Flüssen mit schnellfließendem Wasser zu finden. Der Hasel ist ein gesellig lebender Oberflächenfisch.

Biologie

Der Hasel laicht in den Monaten März bis Mai und legt seine großen und klebrigen Eier auf kiesigem Grund und an Wasserpflanzen ab. Während der Laichzeit zeigt das Männchen einen feinkörnigen Laichausschlag am ganzen Körper.

Nahrung

Als Oberflächenfisch ernährt sich der Hasel von Anfluginsekten alter Art, ebenfalls von kleineren Wassertieren, wie Schnecken, Würmern, Insektenlarven und auch Plankton.

Größe / Gewicht

Maximale Länge 30 cm, maximales Gewicht 300 g.

Allgemeine Bedeutung

Aufgrund seines weichen und grätenreichen Fleisches ist der Hasel als Speisefisch wenig gefragt und somit wirtschafllich ohne Bedeutung.

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